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Förderung & Projekte

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Burgen und Burgstellen am Nordrand des Biosphärengebiets

Die Burgendichte im Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist außerordentlich groß. Burgen und Burgstellen sind ein wichtiges touristisches Alleinstellungsmerkmal, von großer Bedeutung für das historisch-kulturelle Erbe der Region sowie für die ursprüngliche Entwicklung der schützenswerten Kulturlandschaft des Biosphärengebiets.

Das Kreisarchiv des Landkreises Esslingen möchte die Burgstellen des Biosphärengebiets im Esslinger Bereich in ihrer Gesamtheit archäologisch-topographisch vermessen lassen. Nicht nur die Burgstelle an sich, sondern auch die umgebenden Landschaftsveränderungen durch die Bewirtschaftung der umliegenden Areale sollen erfasst werden. Dies ist ein neuer Ansatz, der auch Auskunft über die Auswirkungen der Burgstellen auf die Entstehung der Kulturlandschaft geben wird. Das Ergebnis des Pro-jektes sind anschauliche, digitale Geländemodelle, die auch für drehbare, dreidimensionale Rekonstruktionen der Burgen und der umgebenden Kulturlandschaft dienen können. Verwendet werden die Ergebnisse für folgende Bereiche: 

Bis 2010 sollen 7 Burgen vermessen werden. Im Jahr 2008 sollen die Burg Sperberseck und Sulzburg auf der Gemarkung der Gemeinde Lenningen untersucht werden. Die Burg Limburg (Weilheim/ Teck) und Lichteneck (Hepsisau) wurden in den vergangenen Jahren vermessen. Hier liegen bereits eindrucksvolle Ergebnisse bereits vor. Eines - auch aufgrund seines neuen Ansatzes - sehr interessantes, interdisziplinäres Projekt an der Schnittstelle Natur- und Denkmalschutz, Bildung und nachhaltiger Tourismusentwicklung. Der Landkreis Esslingen übernimmt einen Teil der Finanzierung.


Landkreis Esslingen
Kreisarchiv
Pulverwiesen 11
73728 Esslingen a. Neckar

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