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Betriebskonzept zur nachhaltigen Sicherung von Natur- und Kulturdenkmäler am Beispiel der Burgruine Hohen Gundelfingen

Die Burg Hohen Gundelfingen im Großen Lautertal wurde in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts erbaut. Die erste urkundliche Erwähnung des Herren Swigger von Gundelfingen war im Jahre 1105. Die Burganlage mit ihrem zehn Meter hohen Bergfried aus Buckelquadern ist eine der eindrucksvollsten Burgen des Lautertales. Die Anlage wurde zwischen 1949 und 1965 vom Ulmer Fabrikanten Hans Römer ausgegraben und ist heute im Eigentum der gemeinnützigen Dorothee Römer-Stiftung.

Die Burg liegt direkt am Burgenweg des Schwäbischen Albvereins (HW5) und ist ein wichtiger Bestandteil der „Expedition Schwäbische Alb“. Dank dieser guten Anbindung und des wunderbaren Ausblickes in das darunter liegende Tal wird die Burg jedes Jahr von mehreren zehntausend Gästen besucht.

In den vergangenen Jahren wurde die Burganlage mehrfach durch Steinschläge und Felsabstürze geschädigt. Die finanziellen Aufwendungen der Reparaturarbeiten übersteigen mittelfristig die Möglichkeiten der Stiftung. Aus diesem Grund soll durch ein Betriebs- und Nutzungskonzept aufgezeigt werden, wie die Burganlage und die umgebende Kulturlandschaft für eine breite Öffentlichkeit erlebbar gemacht werden können. Damit soll ein finanzieller Ertrag zur Erhaltung des Gesamtareals generiert werden. Das Konzept soll ferner übertragbar für weitere Burgen im Biosphärengebiet erstellt werden. Einzelne Aspekte des Betriebskonzeptes sollen sein:

Das Betriebskonzept soll von der erfahrenen Firma „Navigate Consulting“ aus Ulm erstellt werden. Ein interdisziplinäres Projekt mit positiven Auswirkungen auf die Tourismus- und Bildungsangebote, die Vermarktung regionaler Produkte sowie den Natur- und Denkmalschutz. 


Dorothee Römer-Stiftung

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Mehr Informationen unter: wob11.de



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