Hier finden Sie Neuigkeiten und Aktuelles aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Dabei sind die Nachrichten nachstehend nach Erscheinungsdatum aufgelistet.

Zahlreiche spannende Exkursionen und Veranstaltungen unserer Biosphärengebiets-Partner, Aktionen im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb sowie bunte und vielfältige Messen und Märkte, bei denen auch das Biosphärengebiet zu Gast ist, finden Sie in unserer Terminübersicht 2021.

Veranstaltungen des Junior Ranger-Programms finden Sie in der Rubrik Junior Ranger, jeweils in den einzelnen Stufen untergliedert. 


 

Liebe Urlauber, Naherholer und Einwohner der Schwäbischen Alb! 

Wir freuen uns, dass Sie sich auf unserer Website über die Angebote des Biosphärengebiets Schwäbischen Alb informieren. Um den Service weiter zu verbessern, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie sich einige wenige Minuten Zeit nehmen, um an der Umfrage zum Thema „Naturschutzabgabe über die AlbCard“ des Schwäbische Alb Tourismusverband e.V. teilzunehmen. Helfen Sie mit Ihren Anregungen, die noch sehr „junge“ AlbCard für Sie stetig weiterzuentwickeln.

albcard umfrage

Im vergangenen Jahr wurden das Projekt „Naturnahe Umgestaltung des Schulgeländes der Grundschule Schelklingen-Schmiechen“ mit Mitteln des Biosphärengebiets gefördertIm Rahmen des Förderprogramms „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ werden nachhaltige Projekte finanziell unterstützt. Für die Förderrunde 2021 hat der Beirat seine Zustimmung für 16 Projekte gegeben. Die Fördermittel in Höhe von rund 240.000 Euro stoßen Investitionen von über 400.000 Euro in der Region an.

Der Verein „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V.“ hat sich am 23.02.2021 per Videokonferenz zur Mitgliederversammlung getroffen. Neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr und die Vorstellung aktueller Projekte im von der UNESCO ausgezeichneten Biosphärengebiet Schwäbische Alb stand die Verabschiedung des langjährigen Vereinsvorsitzenden Landrat Thomas Reumann sowie die Wahl von OB Dr. Ulrich Fiedler zu seinem Nachfolger im Mittelpunkt der digital durchgeführten Veranstaltung.

Am 14.2.2020 fand die Abschlusspräsentation des Projekts „Schwarzwildproblematik im Umfeld von Schutzgebieten“ statt. Die Wildforschungsstelle Aulendorf konnte mit sehr interessanten Ergebnissen aufwarten. Ziel des Projekts war es herauszufinden, ob die Kernzonen des Biosphärengebiets als Rückzugsräume vor allem für Schwarzwild fungieren. Man ging hierzu der Fragestellung nach, inwieweit Schwarzwild die Kernzonen verlässt und zu welchen Tageszeiten es dies tut. Ebenfalls wurde geforscht, ob landwirtschaftliche Schäden im Umfeld von Kernzonen erhöht auftraten. Die Untersuchungsergebnisse flossen zudem in die neue Allgemeinverfügung des Regierungspräsidiums Tübingen zur Ausübung der Jagd in den Kernzonen des Biosphärengebietes Schwäbische Alb ein.

Die Berichte der Wildforschungsstelle können hier eingesehen werden: 

Ergebnisse des Projekts „Schwarzwildproblematik im Umfeld von Schutzgebieten“
Wildschweine im Umfeld von Schutzgebieten der Schwäbischen Alb

Es wird darauf hingewiesen, dass eine Entnahme des Fotomaterials verboten sowie die Verwendung der Ergebnisse ohne ausdrückliche Erlaubnis der Wildforschungsstelle nicht erlaubt ist.

Die Grosse Lauter

Die Große Lauter ist Deutschlands Naturwunder 2019  

Seit zehn Jahren zeichnen der Dachverband der deutschen Großschutzgebiete, EUROPARC Deutschland e. V. und die Heinz Sielmann Stiftung gemeinsam Deutschlands Naturwunder aus. Unter dem Motto „Wilde Bäche und Flüsse“ stimmten rund 6.000 Naturfreunde für einen der zwölf Kandidaten aus den Nationalen Naturlandschaften. Nun steht der Gewinner fest: Die Große Lauter ist das Naturwunder 2019.
Mit fast einem Viertel aller abgegebenen Stimmen gewann die Große Lauter im Biosphärengebiet Schwäbische Alb die Publikumswahl und ist somit Deutschlands Naturwunder 2019. Auf Rang zwei konnte sich der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer mit seinen charakteristischen Prielen platzieren (23 %), Rang drei belegt das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe mit der Elbe als drittgrößten Strom Deutschlands (10 %). 
Die Große Lauter schlängelt sich auf 37 Kilometern Länge durch ihr burgenreiches Tal und mündet in die Donau. Der Fluss bietet auf der sonst meist wasserarmen Alb Lebensraum für zum Teil seltene und gefährdete Tiere. Neben Eisvogel und Bachmuschel finden beispielsweise Biber, Wasseramsel, Groppe und Bachforelle an der Lauter ein zu Hause.
„Wir gratulieren zum Titel Naturwunder 2019. Als Teil der Nationalen Naturlandschaften ist das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ein Hotspot der biologischen Vielfalt, nicht nur einzelne Arten stehen im Fokus, sondern die Vielfalt an Ökosystemen sowie die Menschen, die dort leben, arbeiten und die Natur genießen“, sagt, Dr. Elke Baranek, Geschäftsführerin EUROPARC Deutschland e. V. „Intakte, wassergebundene Lebensräume sind eine bedeutende Lebensgrundlage. Sie zu schützen und zu erhalten ist daher eine unserer wichtigsten Aufgaben.“
Achim Nagel, Leiter der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb zeigt sich begeistert: „Wir freuen uns sehr die Publikumswahl gewonnen zu haben und bedanken uns ganz herzlich bei allen, die mitgemacht und für unser Biosphärengebiet gestimmt haben!“ Dieses tolle Ergebnis zeigt, dass die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb gemeinsam mit der Region nicht nur erfolgreiche Projekte in den Bereichen Naturschutz, Regionalentwicklung und nachhaltigen Tourismus umsetzt, sondern das Gebiet auch eine beeindruckende und faszinierende Landschaft vorzuweisen hat.

Hintergrundinformation: Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Die Arbeitsschwerpunkte der Stiftung sind der Erhalt der Artenvielfalt, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Naturschutz und die Bewahrung des filmischen Erbes von Naturfilmpionier Heinz Sielmann. Das vollständige Abstimmungsergebnis der Wahl zu Deutschlands Naturwunder ist online unter https://www.sielmann-stiftung.de/naturwunder/ einsehbar.