Hier finden Sie Neuigkeiten und Aktuelles aus den Biosphärenschulen. Dabei sind die Nachrichten nachstehend nach Erscheinungsdatum aufgelistet.

Unterrichtsmodule - von der Idee zur Praxis

Pflanzung Apfelbaum

Nach intensiven Workshops in den Schulen werden nun Ideen in die Praxis umgesetzt. Jede Schule hat mir Unterstützung des Biosphärengebiets Schwäbische Alb ein Konzept entwickelt, in dem eine Situationsanalyse von bereits bestehenden Angeboten an der Schule, eine Vision „Wir als Biosphärenschule“ sowie konkrete Unterrichtsmodule für verschiedene Klassenstufen festgeschrieben sind. Jede Pilotschule nimmt dabei thematisch Bezug auf das direkte Lebensumfeld der Schule und bindet die vor Ort tätigen außerschulischen Partnerinnen und Partner ein. Von Projekttagen zum Thema Müll oder dem Biosphärengebiet im allgemeinen über die Kooperation mit den Streuobstpädagoginnen des Schwäbischen Streuobstparadies im Modul „Streuobst im Unterricht“, Lerngänge an landwirtschaftliche Betriebe wie dem Sulzburghof oder dem Geflügelhof Gorzelany, die Pflege und Bewirtschaftung der eigenen Streuobstwiese, Kartoffelacker oder der schulnahen Wacholderheide, Erkundungstouren mit den Rangern, der Besuch des Biosphärenzentrums oder des Biosphärenmobils vor Ort, die Begleitung eines Patenfohlens in Kooperation mit dem Haupt- und Landesgestüt Marbach, der Erwerb von Schulhühnern und damit verbunden der Bau eines mobilen Hühnerstalls, der Bau von Hochbeeten, Insektenhotels, Weidentipis sowie die Nutzung der gepflanzten Kräuter und Gemüse für ein gesundes Frühstück, die Planung von naturnahen Schulhöfen mit Spiel- und Aktionselementen für die Kinder. Die Inhalte und Umsetzung der Unterrichtsmodule an den sieben Pilotschulen sind so vielfältig wie spannend. Alle Beteiligten sind mit großem Engagement, Freude und Überzeugung dabei und die Ergebnisse übersteigen die Erwartungen um ein Vielfaches. Im Herbst finden die Zertifizierungsgespräche auf Basis der im Projekt entwickelten Kriterien an den Schulen statt in deren Anschluss die Auszeichnung zur Biosphärenschule Schwäbische Alb erfolgt.

Informationen zu den Unterrichtsmodulen finden sie unter den Links "Unterrichtsmodule in der..." unter dem Menupunkt Pilotschulen.

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Pilotschulen auf Erfolgskurs

Was vor einem halben Jahr noch trockene Theorie war, nimmt nun Gestalt an. Nach intensiven Workshops in den Schulen und einer Fortbildung im Herbst mit Fachleuten der Hochschule Aalen trafen sich jetzt dreizehn Lehrerinnen und ein Lehrer im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen, um gemeinsam mit der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb Halbzeitbilanz zu ziehen.

Zur Pressemitteilung

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Pressetermin Biosphärenschulen

Pressetermin Biosphaerenschulen

Wie vielseitig und kreativ Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Schulalltag stattfinden kann, haben die Grundschülerinnen und Grundschüler der Lindenschule in Unterlenningen letzten Donnerstag erfolgreich präsentiert. Ein buntes Unterhaltungsprogramm rund um die Kartoffel schmückte das Programm des Pressetermins neben einleitenden Worten von Regierungspräsident Klaus Tappeser, Bürgermeister Michael Schlecht, Leiter der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Achim Nagel, Projektleiterin des Projekts „Biosphärenschulen“ Angelika Jany und Schulleiterin Melanie Amann. Abschließend verteilten die Kinder stolz ihre selbst gebackenen Kartoffelweckle an alle Besucherinnen und Besucher. Die Lindenschule ist eine der sieben Pilotschulen im Biosphärengebiet, die Bildung für Nachhaltige Entwicklung dauerhaft im Schulalltag der Kinder integrieren und umsetzen möchten.

Presseartikel Teckbote

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Poster Biosphärenschulen

 Poster Biosphrenschulen

Hier haben Sie die Möglichkeit, das Poster als pdf-Dateien zu laden.

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Wacholderpflegetag der Sternbergschule Gomadingen

 Wacholderpflegetag Sternbergschule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anpacken, Rausreißen und weiter zum nächsten Baum hieß es bei der Wachholderheidenpflegeaktion am 19. Oktober. Insgesamt 32 Schüler der Sternberggrundschule Gomadingen haben zusammen geholfen die bereits stark zugewachsene Wachholderheide wieder herzustellen. Die Kinder waren morgens direkt von der Schule zur Wachholderheide gewandert um dort gemeinsam mit den beiden Rangern des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, Daniel Schlemonat und Steffen Schretzmann, anzupacken. Anfangs wurde den Kindern der Hintergrund der Pflegemaßnahme erklärt. Zur Beweidung der Heide mit Schafen ist es notwendig, unerwünschte Arten wie Kiefern und Fichten zu entfernen. Damit wird ein Zuwachsen der Heide verhindert und dafür gesorgt, dass die Tiere nur die Arten auf ihrem Speiseplan wiederfinden, die ihnen auch wohl bekommen. Gleichzeitig entsteht ein neuer, artenreicher Lebensraum für Insekten und Pflanzen und das typische Landschaftsbild des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, die Wachholderheide, bleibt erhalten. Ausgestattet mit Handschuhen wurde nach der Theorie gemeinsam angepackt: rund 160 Bäumchen auf 200 m2 Fläche wurden ausgerissen um Platz für Neues zu schaffen. Anschließend ging es wieder zurück an die Grundschule in Gomadingen.

Die Aktion hat sich als effektive und bewegungsfreudige Naturschutzmaßnahme erwiesen, bei der die Kinder etwas über den Lebensraum Wachholderheide lernen und gleichzeitig die umliegende Kulturlandschaft pflegen.

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1. Netzwerktreffen der Pilotschulen

Netzwerktreffen

Was ist überhaupt Bildung für nachhaltige Entwicklung und wie kann sie im (Schul-)Alltag umgesetzt werden? Mit diesen Fragen haben sich beim ersten Netzwerktreffen der Biosphärenschulen im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Pilotschulen beschäftigt und gemeinsam experimentiert. Spielerisch wurde anhand von unterschiedlichen Stationen und dazugehörigen Aufgaben gezeigt, wie vielfältig man den Kindern BNE vermitteln kann. Schnell wurde deutlich, dass es sich bei nachhaltigem Handeln um ein spannendes, hoch aktuelles Thema handelt, das nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene vor neue Herausforderungen stellt und zum Denken und Reflektieren anregt. Eine wichtige Botschaft dabei war die Art der Vermittlung: Den Kindern soll nicht „mit erhobenem Zeigefinger“ die nachhaltigere Lebensweise aufgezeigt werden, sondern mit Spiel und Spaß. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Nur so kann es gelingen, Nachhaltigkeit mit Freude in den Alltag der Kinder miteinzubauen.

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Besuch des deutschen MAB-Nationalkomitees in der Astrid-Lindgren-Schule Münsingen

Im Rahmen seiner Herbstsitzung besuchte das deutsche MAB-Nationalkomitee das Biosphärengebiet Schwäbische Alb vom 12. bis 14. September. Beim Besuch der Astrid-Lindgren-Schule in Münsingen konntne die Exkursionsteilnehmer an vier unterschiedlichen Stationen erleben, mit welchen Aktivitäten rund um die "runde Knolle" sich die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassenstufe im Rahmen des Kartoffelprojekts beschäftigen: Vom Kartoffeldruck, Kartoffelquiz über das Wiegen und Verpacken der Kartoffeln bis hin zur Zubereitung von leckeren Kartoffelspalten - ein Erlebnis für alle Sinne. Die Astrid-Lindgren-Schule bewirtschaftet einen eigenen Kartoffelacker in Kooperation mit Forst- und Landwirtschaft. Der Acker wird von den Klassen gepflegt, von Kartoffelkäfern befreit und abschließend beerntet.

 Astrid-Lindgren-Schule

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Pressemitteilung: Biosphäre macht Schule

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