Die Forschungsstation Randecker Maar besteht seit 1966. Alljährlich arbeitet dort ein kleines Team von  Vogel- und Insektenkundlern von Ende August bis Ende Oktober von Tagesanbruch bis zum späten Nachmittag, um die nach Süden wandernden Vögel und Insekten zu erfassen. Aus der außerordentlich langfristigen und gleichzeitig intensiv bearbeiteten Untersuchungsreihe konnten zahlreiche neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden. Diese sind zum Teil in einer Vielzahl von Publikationen veröffentlicht, u.a. in dem Standardwerk von Dr. W. Gatter: „Vogelzug und Vogelbestände in Mitteleuropa“.

Für die Arbeit vor Ort ist es unerlässlich eine wetterfeste Unterkunft mit Schlaf- und Kochgelegenheit anzubieten. Für Schlechtwetterereignisse muss ein Unterstand vorhanden sein. Zudem werden die Erfassungen des Vogelzugs sehr früh am Tag begonnen, sodass eine Übernachtungsmöglichkeit vorhanden sein muss. Der hierfür umgebaute Bauwagen ist ca. 40 Jahre alt. Er wurde vor 15 Jahren von der Station erworben.

Im Jahr 2012 müssen dringend Reparaturarbeiten durchgeführt werden, u.a. um einen weiteren Wassereintritt in den Bauwagen zu verhindern. Auch die Wärmeisolierung ist dringend zu erneuern, der Wagen kühlt im jetzigen Zustand in kalten Nächten stark aus. Eine Unterlassung der Reparaturarbeiten würde unweigerlich zu einem weiteren Verfall der Unterkunft und möglicherweise zu einer Schließung der Station führen.

Erwartete direkte und indirekte Naturschutzwirkungen:

  • Beitrag zum Erhalt dieser einzigartigen, traditionsreichen und wissenschaftlich bedeutenden Einrichtung
  • Förderung der Zusammenarbeit mit den Betreuern bzw. Mitarbeitern der Station, die bedeutende Akteure des Naturschutzes im Biosphärengebiet darstellen und der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets

Forschungsstation Randecker Maar e.V.
Hans-Thoma-Weg 31
73230 Kirchheim/ Teck