Die Forschungsstation Randecker Maar besteht seit 1966. Alljährlich arbeitet dort ein kleines Team von  Vogel- und Insektenkundlern von Ende August bis Ende Oktober von Tagesanbruch bis zum späten Nachmittag, um die nach Süden wandernden Vögel und Insekten zu erfassen. Aus der außerordentlich langfristigen und gleichzeitig intensiv bearbeiteten Untersuchungsreihe konnten zahlreiche neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden. Diese sind zum Teil in einer Vielzahl von Publikationen veröffentlicht, u.a. in dem Standardwerk von Dr. W. Gatter: „Vogelzug und Vogelbestände in Mitteleuropa“. Zudem werden Nachwuchskräfte in die Beobachtung von Vogel- und Insektenzug eingearbeitet.

Durch wiederholte Einbrüche in den Bauwagen der Forschungsstation ist Material entwendet worden, u.a. ein Stativ für die Spektive, mit denen der Vogelzug beobachtet wird. Zudem wird ein Freischneider zur Offenhaltung des Wiesengeländes benötigt. Eine Doppelförderung im Zusammenhang mit MEKA/ LPR liegt nicht vor.

Erwartete direkte und indirekte Naturschutzwirkungen:

  • Beitrag zum Erhalt dieser einzigartigen, traditionsreichen und wissenschaftlich bedeutenden Einrichtung
  • Förderung der Zusammenarbeit mit dieser Forschungseinrichtung, deren Betreuer auch bedeutende Akteure des Naturschutzes im Biosphärengebiet darstellen

Forschungsstation Randecker Maar e.V.
Hans-Thoma-Weg 31
73230 Kirchheim/ Teck