Die Grundschule Schmiechen wurde im Dezember 2019 erfolgreich als Biosphärenschule ausgezeichnet. Als Biosphärenschule verankert die Schule Biosphärengebietsthemen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Schulalltag. Dies spiegelt sich in thematischen Unterrichtsmodulen wieder, die regelmäßig auch Lerngänge in die Natur bzw. zu außerschulischen Partner*innen beinhalten. Aber auch nachhaltiges Verhalten und Übernahme von Verantwortlichkeiten im, am und um das Schulgebäude sind Teil des Konzepts der Biosphärenschule. Die Kinder werden befähigt, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, nachhaltig zu handeln, z. B. durch Mitnahme eines plastikarmen und gesunden Vespers, Mülltrennung, Einsparen von Papier oder einen zu Fuß zurückgelegten Schulweg.

Der Schulhof ist ein alltäglich stark belebter Raum für nahezu alle Menschen, die in der Schule lernen und arbeiten. Dort ist der Bezug zu den Themen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb unübersehbar. Der Schulhof liefert unmittelbare Möglichkeiten, Natur(schutz)themen zu erfahren und selbst mitzugestalten. Jeden Tag sind Beobachtungen möglich. Eine Aufwertung des Schulhofs kommt allen mit der Schule verbundenen Menschen zu Gute, zum Beispiel durch die Bereitstellung von frischen Kräutern und Gemüse für das gesunde Schulfrühstück. Die BNE-Elemente liefern praktische Anschauung für mehrere Schulfächer aller Klassenstufen, besonders für den Sachunterricht.

Auf Basis einer durch einen Landschaftsarchitekten entworfenen Konzeption wurde der Schulhof in fünf Bereiche eingeteilt. Hier finden sich ein „Garten für Insekten und Vögel“ mit Bäumen, Sträuchern, Nisthilfen und Insektenhotel, ein „Bewegungs- und Fühlgarten“ mit Barfußpfad, ein „Garten der Ruhe“, ein „Nutz- und Naschgarten“ mit Hochbeeten, Kräuterspirale und Beerensträuchern sowie eine „naturnahe (Wild-)Obstwiese“.

Diese Ideen sollen jetzt umgesetzt werden. 

Förderverein der Grundschule Schmiechen e.V., Schmiechen