Das Projekt Albwacholder wurde von Robert Greiner, Karl-Heinz Jung und Roland Schwarz vor über      20 Jahren ins Leben gerufen. Sie wollen seither mit dem Projekt auf die wertvolle und schwindende Kulturlandschaft der Wacholderheiden aufmerksam machen. Inzwischen sind am Projekt unterschied-liche Betriebe beteiligt:

  • Die Schäferei Fauser wirkt direkt auf den Wacholderheiden für den Erhalt der Kulturlandschaft und für den Naturschutz.
  • Karl-Heinz Jung stellt in seiner Albwacholder Manufaktur Produkte aus Wacholderholz her, welches bei Pflegemaßnahmen auf Wacholderheiden anfällt.
  • Elisabeth und Anton Engst vom Altschulzenhof in Hayingen-Münzdorf (ALBGEMACHT Betrieb) produzieren Wacholderkäse und haben dafür eine Sammelgenehmigung für Wacholderbeeren.
  • Die Metzgerei Failenschmid räuchert Fleisch mit Wacholderspänen und Sägemehl aus der Schreinerei von Herrn Jung,
  • auch die Kloker-Steinhardt GbR nutzt Wacholderspäne und Wacholderäste zum Räuchern von Speisen für den Gasthof Hirsch in Hayingen-Indelhausen,
  • die Bäckerei Glocker (Biosphären-Partner) stellt Wacholderbrötchen aus Dinkelteig mit Wacholderbeerenschrot her. Dafür bekommt die Bäckerei Beeren von Familie Engst,
  • die Brennerei Straßer in Dettingen (Biosphären-Partner) produziert Wacholderschnaps und wird hierfür auch von Familie Engst mit Beeren versorgt.

Alle beteiligten Betriebe stehen für das Projekt und schaffen durch die Vernetzung der Betriebe einen Mehrwert für die jeweils anderen Betriebe, während sie auf die Besonderheiten und den Wert der Wacholderheiden aufmerksam machen.

Vor über 20 Jahren wurde der heutige Internetauftritt des Projektes www.albwacholder.de erstellt und als PLENUM-Projekt gefördert. Seither haben sich Änderungen ergeben und deswegen muss sowohl inhaltlich wie auch technisch die Webseite aktualisiert werden. Dabei sollen die teilhabenden Betriebe sowie das Projekt selbst neu beschrieben und verlinkt werden. Durch Informationen zum Schutz der Natur und der Kulturlandschaft und auch durch Aufrufe zu gemeinsamen Aktionen (z.B. Wacholderheidepflege) soll neben der Beweidung durch die Schäferei ein direkter, gemeinschaftlicher Naturschutz-Nutzen auf den Wacholderheiden entstehen.

Um die Idee weiter zu bewerben, soll zudem eine Broschüre mit den wichtigsten Inhalten des Projektes und Informationen zu den beteiligten Betrieben gestaltet werden. Die Broschüre soll außerdem wichtige Fachinformationen zu Wacholderheiden und zum Naturschutz enthalten. Verteilt werden soll die Broschüre durch die beteiligten Betriebe sowie in Tourismus- und Informationsstellen.

Karl-Heinz Jung, Münsingen-Dottingen