Rotmilan, Fotografie: Dietmar NillAuf der Grundlage einer Kartierung von Greifvogelhorsten in den Jahren 2009 und 2012 wird in Teilbereichen des Biosphärengebiets die Nutzung der Horste und die Entstehung neuer Horste durch ehrenamtliche Bearbeiter dokumentiert.

Im Fokus des Monitorings stehen Arten wie Mäusebussard, Rot- und Schwarzmilan, Wespenbussard, Habicht und Krähen. Die Belegung der Horste wird im Frühjahr geprüft. Auch Horstverluste werden dokumentiert. Neue Horste werden mit GPS eingemessen, dauerhaft markiert und in die Datenbank der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets aufgenommen. Ein regelmäßiges Treffen zum Jahresende dient der Vorstellung der Ergebnisse, dem Erfahrungsaustausch und natürlich dem gemütlichen Beisammensein. In der Regel rundet ein weiterer Vortrag aus der Ornithologie das Treffen ab.

Horst im BaumDie Markierung der Horstbäume ist eine wertvolle Unterstützung der Forstverwaltung bei der Berücksichtigung des Artenschutzes im Rahmen der Forstwirtschaft. Das Monitoring liefert zudem Hinweise für die Fragestellung, in wie weit Horste langjährig traditionell genutzt werden oder häufige Horstwechsel stattfinden. Auch für eine langfristige Abschätzung der Populationsentwicklung können die Daten herangezogen werden. 

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Ansprechpartner
Rüdiger Jooß
Tel. 07381 / 932938-26
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