potenzialstudie-klimaschutzkonzeptDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, und das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) analysieren mit dieser Studie, ob ausreichende Potenziale vorhanden sind, damit sich die Region bis zum Jahr 2040 rechnerisch komplett selbst aus Erneuerbaren Energien versorgen kann.

Zudem wurden die Auswirkungen auf die regionale Wertschöpfung betrachtet.

Im ersten Schritt wurde der Energieverbrauch für die Sektoren private Haushalte, Gewerbe, Industrie und Verkehr in einer CO2- bzw. Energiebilanz dargestellt. Ausgehend von dieser IST-Analyse, wurden die Potenziale für den Ausbau der Erneuerbaren Energiequellen und für Energieeffizienzmaßnahmen in verschiedenen Szenarien berechnet. Die Studie zeigt, dass auch bei optimistischen Annahmen zur Realisierung der technisch-wirtschaftlichen Potentiale eine rechnerische Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien nur mit erheblichen Anstrengungen zu erreichen sein wird. Um das Ziel der Energieautarkie mit Erneuerbaren zu erreichen, müssen also über technische Maßnahmen hinaus Wege gefunden werden, den Energieverbrauch deutlich zu senken. Laut der Potenzialstudie tragen der Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Verbesserung der Energieeffizienz positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Region bei. Insbesondere regionale Akteure wie etwa das Handwerk würden von der Umsetzung der Energiewende vor Ort profitieren.

Potenzialstudie für ein integriertes Klimaschutzkonzept - Kurzversion

Potenzialstudie für ein integriertes Klimaschutzkonzept - Langversion