Im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz werden im Zeitraum 2016 und 2017 die wirtschaftlichen Auswirkungen des Tourismus im Biosphärengebiet Schwäbische Alb untersucht.

Über Befragungen von Besuchern im Biosphärengebiet zu allen Jahreszeiten und Auswertungen von statistischen Daten werden die zusätzlichen ökonomischen Effekte berechnet, die durch Touristen im Biosphärengebiet ausgelöst werden. Dabei wird insbesondere abgefragt wie wichtig das Biosphärengebiet für die Reiseziel-Entscheidung war, um auch speziell die Wirkung der „Biosphärengebietsbesucher im engeren Sinne“ darstellen zu können. Auch die Herkunft der Besucher wird erhoben, um den „Import“ an Wertschöpfung in das Biosphärengebiet zu ermitteln.

Bei der Befragung der Touristen nach dem Konsumverhalten wird in die Branchen Gastronomie und Unterkünfte, Einzelhandel (z.B. Ausgaben für Lebensmittel) und Dienstleitungen (z.B. Transport, Freizeit, Sport, Eintrittspreise) unterschieden. Neben der direkten Einkommenswirkung durch die Ausgaben der Besucher werden auch die Vorleistungen berechnet, die zur Aufrechterhaltung des touristischen Angebots erbracht werden (z.B. Ausgaben für Handwerker).

Mit einer vergleichbaren Methodik wurden bereits die deutschen Nationalparke und bislang 6 Biosphärenreservate bearbeitet. Die Untersuchungen werden von der Universität Würzburg unter Leitung von Prof. Hubert Job durchgeführt.

Weitere Informationen

Internetseite des Bundesamt für Naturschutz