Viele Vorteile ergeben sich für die Region des Biosphärengebiets durch das Prinzip des nahen Wirtschaftens, so zum Beispiel die Entstehung neuer Arbeitsplätze durch die Ausweitung der regionalen Lebensmittelverarbeitungsbranche. Des Weiteren wirkt sich eine regionale Wertschöpfungskette beispielsweise auch in Form von kürzeren Transportwegen zwischen Erzeuger und Verbraucher positiv auf die Ökobilanz der Produkte aus. Somit kann sich die Region im Sinne der Nachhaltigkeit in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht weiterentwickeln und gestärkt werden. Eine breite Palette an Produkten hat sich unter diesem Leitgedanken in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Akteur*Innen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb etabliert und die Region nachhaltig gestärkt.

Die Strategie des regionalen Wirtschaftens wird durch die Verknüpfung zur Partnerinitiative und durch die naturschutzorientierte Regionalmarke „ALBGEMACHT“ umgesetzt. Produkte, die als ALBGEMACHT produziert und vermarktet werden sind nicht nur regional, sondern leisten auch direkt einen Beitrag zur Biologischen Vielfalt und dem Naturschutz. Ausführliche Informationen dazu finden Sie im folgenden Abschnitt.

 

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Regionalmarke ALBGEMACHT

Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb entstand in 2018 mit „ALBGEMACHT“ eine Regionalmarke, die im Kern die biologische Vielfalt auf den Wiesen und Äckern erhält und fördert. Unter dieser noch neuen Marke werden Lebensmittel in einem modernen und aussagekräftigen Markenauftritt vereint und für die Kunden gut sichtbar gemacht. Gleichzeitig wird auf den landwirtschaftlichen Flächen ein verbindlicher Beitrag zur biologischen Vielfalt durch die Landwirtschaft umgesetzt.

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Bienenstrom

Das Projekt „Bienenstrom“ ist eine weitere Möglichkeit Maßnahmen zur biologischen Vielfalt in der konventionellen Landwirtschaft zu integrieren und den Landwirten, sowie dem Endverbraucher neben dem Lebensmittelsektor auch in anderen Branchen die Möglichkeit zu geben, einen Einfluss auf die nachhaltige Flächenbewirtschaftung im Biosphärengebiet zu nehmen.

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Zukunftsforum

Um den Akteuren und Bürgerinnen und Bürgern nicht nur die Wahlmöglichkeiten zur Nachhaltigkeit zu bieten, sondern die Möglichkeit, sich aktiv in die Gestaltung dieser Alternativen Entwicklungen mit einzubringen wurde im Zukunftsforum zum Diskurs aufgerufen.

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Mehrjährige Blühflächen in der Agrarlandschaft

Aus den Ideen des Zukunftsforums konnte eines der Projekte bereits umfänglich ausgearbeitet werden. Weitere sind in der Entwicklung. In den Infos zum Projekt „Mehrjährige Blühflächen in der Agrarlandschaft“ können Sie sich davon überzeugen, dass die Entwicklung des Biosphärengebiets auf die Zusammenarbeit der Gemeinschaft baut.

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