Auf der Schwäbischen Alb wird die landwirtschaftliche Struktur noch heute stark durch die Schäferei geprägt. Vor allem auf den kargen Böden der Kuppenalb und auf dem gesamten Truppenübungsplatz in Münsingen spielt die Hüte- und Wanderschäferei eine große Rolle im Naturschutz und für den Erhalt und die Pflege von Kalkmagerrasen und Wacholderheiden mit ihren charakteristischen Tier- und Pflanzenarten.

Nach der Anerkennung der Schwäbischen Alb als Biosphärenreservat 2009 wurde nun auch die Süddeutsche Wander- und Hüteschäferei von der UNESCO hervorgehoben. Das Verzeichnis führt sie seit 2020 neben mehr als 90 weiteren als Immaterielles Kulturerbe in Deutschland. Weltweit gibt es über 500 Formen des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO.

Hier finden Sie eine Einführung in die Geschichte und in die Landnutzungsstruktur der Schäferei auf der Schwäbischen Alb und einen Einblick in die Landnutzung der UNESCO und MAB. Sie können sich zu dem Ansatz und Selbstverständnis des Biosphärengebiets hinsichtlich der Schäferei und über beispielhafte Themen der Schäferei im Förderprogramm des Biosphärengebietes, sowie unsere Projekte informieren.

 

Einführung und Geschichte

Die Hüte- und Wanderschäferei ist noch heute eine sehr ursprüngliche Form der Landnutzung. Mehr zur Tradition der Schäferei auf der Schwäbischen Alb finden Sie hier.

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Landnutzungsstruktur Schäferei

Die Bedeutung der Schäferei für den Naturschutz im Biosphärengebiet ist vor allem an der Landnutzungsstruktur herauszulesen. Den Beitrag leisten hierbei nicht einzelne, sondern der Berufsstand der Schäferei als Ganzes mit vielen Akteuren und unterschiedlichen Schwerpunkten in der Bewirtschaftung.

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Ansatz der Landnutzung der UNESCO und MAB

In den Kriterien der UNESCO für die Anerkennung eines Biosphärenreservats zeigen sich die Stärken der Schäferei in der extensiven Bewirtschaftung als besonders wichtig und damit schützenswert. Was das bedeutet lesen Sie hier.

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Ansatz und Selbstverständnis des Biosphärengebiets

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ohne Schafe ist wie ein Meer ohne Fische. Mehr zum Selbstverständnis der Schäferei in Bezug auf die Schäferei finden Sie hier.

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