Die Schafhaltung hat eine sehr lange Tradition auf der Schwäbischen Alb. Bereits im 13. Jahrhundert wurden Schafhöfe erwähnt. Früher stellten sie einen wesentlichen und charakteristischen Wirtschaftszweig für die Region dar. Auch heute prägen Schafherden das Landschaftsbild der Schwäbischen Alb. Lange Zeit waren die Einnahmen aus der Fleisch- und Wollproduktion die wirtschaftliche Grundlage der Betriebe. Heute stellt die Landschaftspflege einen wichtigen Betriebszweig für viele Schäfereien dar. Die Schafbeweidung ist die Grundvoraussetzung für die Offenhaltung und Erhalt der charakteristischen Wacholderheiden und Kalkmagerrasen und hat daher einen zentralen Stellenwert für den Erhalt der Artenvielfalt auf der Schwäbischen Alb.

Vertiefende Informationen zur Geschichte der Schäferei im Biosphärengebiet Schwäbische Alb sind von Dr. Ulrich Jaudas, einem langjährigen Lehrer der ehemaligen Schäferschule in Hohenheim, hier nachzulesen.