Die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets unterstützt und fördert Initiativen und Bildungsarbeit zur Wertschöpfung und Regionalvermarktung von Woll- und Fellprodukten sowie Schaf- und Lammfleisch im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Die Schäfereien sowie alle nachgelagerten Bereiche der Schafhaltung zu stärken und aufrechtzuerhalten ist eine zentrale Aufgabe im Biosphärengebiet. Den Beitrag der Schafhaltung in dieser Region für die Menschen und die Natur kann nicht hoch genug eingestuft werden. Eine einzigartige Kulturlandschaft wurde über Jahrhunderte durch die Hüte- und Wanderschäferei geschaffen. Diese bietet Lebensraum für viele, mittlerweile vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Insektenarten wie dem Ameisenbläuling oder Orchideenarten wie der Fliegenragwurz.

 

Naturschutzorientierte Strukturanalyse der Schäferei im Biosphärengebiet und Erstpflege von Wacholderheiden

Durch das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt konnte zwischen 2018 und 2020 durch zusätzliche Haushaltsmittel des Landes das Projekt „Naturschutzorientierte Strukturanalyse der Schäferei im Biosphärengebiet und Erstpflege von Wacholderheiden“ ungesetzt werden.

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Nachhaltige Offenhaltung von Wacholderheiden im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Als einer der vorrangig erschwerenden Umstände zur Erreichung der Ziele in der Schäferei wurde im Projekt „Naturschutzorientierte Strukturanalyse der Schäferei im Biosphärengebiet und Erstpflege von Wacholderheiden“ die Knappheit an geeigneten Schatten- und Nachtpferchflächen vielfach bestätigt.

Durch eine Verlängerung des Sonderprogramms und somit weitere Sondermittel in 2020 und 2021 können die in 2018 und 2019 gewonnenen Erkenntnisse genutzt werden, um die Entwicklung der Schäferei im Biosphärengebiet bedeutsam weiter voranzutreiben. Hierfür wurde das Folgeprojekt "Nachhaltige Offenhaltung von Wacholderheiden im Biosphärengebiet Schwäbische Alb" erarbeitet.

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