2. Agrobiodiversitätskongress und Landesbiologentag der Umweltakademie und des VBIO e.V.

21. Oktober 2017, Universität Hohenheim, Euroforum

Agrarflächen unterliegen einem starken Zugriffsdruck. Die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung muss daher gesichert werden. Über den Anbau von Lebensmitteln hinaus werden Energiepflanzen und Flächen für weitere bioökonomische Produkte benötigt. Hinzu kommt ein kontinuierlicher Flächenfraß durch die Infrastruktur wie Siedlungen, Gewerbe und Verkehr. Damit einhergehend verursacht die Intensivierung der Produktion auf Agrarflächen weltweite Erosionsschäden sowie Kontaminationen von Böden und Grundwasser. Die Folgen: Dramatischer Schwund der Agrobiodiversität und Verluste von Ökosystemdienstleistungen mit fatale Auswirkungen.

Die Schwerpunkte des Kongresses sind nachhaltige Landnutzungssysteme als Wege aus der Agrarkrise, die Rolle der Biologen bei der Umsetzung der nachhaltigen Agrarziele, Best-practice-Beispiele sowie der breite Diskussions- und Erfahrungsaustausch. Moderation: Susanne Henn, SWR Redaktion Umwelt und Ernährung

Das Programm Agrobiodiversitätskongress ist zu hier finden.

Anmeldung Agrobiodiversitätskongress