Ein Junge beobachtet eine Pflanze mit einer Lupe Verstehen & Gestalten
Auf Wiesen und zu Betrieben © Arnulf Hettrich

Grundmodul: Wiese

Von der Glockenblumen-Scherenbiene, der Milch und Strom

Die Wiese ist Lebensraum – für Pflanzen und Tiere und auch für den Menschen. In Milch- und Käseprodukten, Säften und Früchten und selbst durch die Steckdose ist die Wiese Teil des Alltags der Menschen. Zugleich ist die Wiese Wohnort für die Glockenblumen-Scherenbiene und Co.

Wie kann es gelingen, dass alle, die von der Wiese leben, es auch in Zukunft noch können? Das Bildungsprogramm lädt ein miteinander nach Antworten zu suchen, an erfolgreichen Beispielen zu lernen und nachhaltiges Handeln einzuüben.

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Ein Kind beobachtet die Blumen mit einer Lupe

Wiese © Arnulf Hettrich

Ablauf des Grundmoduls „Wiese“

 

Mithilfe eines Films und der Glockenblumen-Scherenbiene als Motto-Tier für die Wiese kommen die Teilnehmenden im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb an und machen sich mit dem Thema vertraut.

Eine Entdeckungstour an einer (Streuobst-) Wiese schließt sich an. Je nach Gruppe und Bedarf kartieren die Teilnehmenden ein kleines Stück Wiese, flechten ein Lebensnetz von der Glockenblumen-Scherenbiene bis zur Milch/ zum Strom oder nehmen den Lebensraum, seine Verknüpfungen und Entwicklungen mit anderen handlungsorientierten Methoden wahr.

Welche Funktionen soll die Wiese in Zukunft erfüllen? Wer trägt dafür Verantwortung? Im dritten Teil ermöglicht das Bildungsprogramm einen Perspektivwechsel. Die Teilnehmenden verstehen, dass es verschiedene berechtigte Bedarfe an der Wiese gibt. Diese Phase wirbt um einen verständnisvollen und wertschätzenden Blick auf die Bedarfe von Menschen und Pflanzen und Tieren, um ausgewogene Lösungen für die Interessenskonflikte zu finden.

In der Ausstellung im Biosphärenzentrum wird anschließend erlebbar, wie eine nachhaltige Entwicklung mitgestaltet werden kann. Am Konsum von Lebensmitteln, an Herstellungsprozessen und an der Ausweisung von Pflegezonen wird deutlich, dass es alle Ebenen der Gesellschaft braucht, um eine Region zukunftsfähig zu gestalten.

Der Besuch endet mit dem Ausblick auf weitere Ideen und Schritte hin zu einem zukunftsfähigen Zusammenleben zwischen Mensch und Natur.

Bitte beachten Sie!

Für einen reibungslosen Verlauf sollten Teilnehmende mit Sonnenschutz oder Regenschutz, lange Hosen und festem Schuhwerk, sowie mit einem Getränk (möglichst keine Glasflasche) und einem Pausenbrot ausgestattet sein. 

Zusatzmodule Lebensraum Wiese

Das Grundmodul kann mit einem Zusatzmodul aus dem Themenfeld Wiese ergänzt werden, um einzelne Aspekte mit den Teilnehmenden zu vertiefen.

Überblick Zusatzmodule:

Von der Wiese in die Tasse oder auf den Teller – mit dieser Werkstatt lernen die Teilnehmenden eigenen Käse oder Joghurt herzustellen oder Sirup, Essig und Salz mit Wildkräutern zu verfeinern.

Kräutersirup selbst herstellen

Kräutersirup selbst herstellen © Biosphärengebiet

Aus Holz, Pflanzenstängeln, Stroh und Co. werden Wohnungen für Schwebfliegen und Wildbienen hergestellt.

Nisthilfe

Nisthilfe © Biosphärengebiet

Welche Wildkräuter unterstützen Heilungsprozesse? Wie können sie zubereitet und wie eingenommen werden? Die Gesundheitswerkstatt informiert!

 

Salben und Tees herstellen

Salben und Tees herstellen in der Gesundheitswerkstatt © Biosphärengebiet

Bei einem Streuobstwiesen-Landwirt kann Obst aufgesammelt und damit Saft hergestellt werden.  

Vom Obst zum Saft

Vom Obst zum Saft © Ralph Koch

Die Exkursionen führen zu Imker, Biogasanlagen, Joghurt- und Obstsaftherstellern. Sie kooperieren als Partner oder bei der Regionalmarke „ALBGEMACHT“ mit dem Biosphärengebiet und setzen sich für einen nachhaltigen Herstellungsprozess ein.

Mit den Rangern geht es auf spannende Entdeckungstour nach Vögeln, Käfern, Wildkräutern und Co.

Auf Wiesen und zu Betrieben

Auf Wiesen und zu Betrieben © Arnulf Hettrich

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Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Fotos aufgenommen. Es werden Gruppenbilder, aber auch Nahaufnahmen erstellt. Veröffentlicht werden die Fotos ggf. in Printmedien und im Internetauftritt der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb unter www.biosphaerengebiet-alb.de sowie in den sozialen Medien: Facebook: https://www.facebook.com/biosphaerengebiet und Instagram: https://www.instagram.com/biosphaerengebiet_alb . Sie oder Ihr Kind können auf den Fotos erkennbar sein.

Wenn Sie dem nicht zustimmen, bitten wir Sie, sich zu Beginn der Veranstaltung an die Referent*innen zu wenden.

Ihre Einwilligung für die Fotoaufnahmen können Sie bei der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb widerrufen. Wird die Einwilligung nicht widerrufen, gilt sie zeitlich unbeschränkt. Die Einwilligung ist freiwillig. Aus der Nichterteilung oder dem Widerruf der Einwilligung entstehen keine Nachteile. Den Widerruf können Sie formlos an biosphaerengebiet@rpt.bwl.de richten.

Die Datenschutzbestimmungen habe ich zur Kenntnis genommen.

Ansprechpartner

Jochen Rominger

Sozialpädagoge B.A., Religionspädagoge B.A.
Pädagogische Arbeit Biosphärenzentrum, Veranstaltungsprogramm

Erreichbarkeit
ganztags:
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