Die Veranstaltung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die Nachhaltigkeitsthemen anschaulich
und handlungsorientiert in ihre Arbeit integrieren möchten Die Teilnehmenden erwartet ein
abwechslungsreicher Tag mit praktischen Übungen, fachlichen Impulsen und Raum für
Austausch. Im Mittelpunkt der Fortbildung steht der konsequente Praxisbezug. Die Teilnehmenden erleben
vor Ort, wie sich globale Themen wie Landwirtschaft, Ernährung und Nachhaltigkeit unmittelbar
in der Region vermitteln lassen.
Bei einem Lernort-Spaziergang führt Acker-Experte Wendelin Heilig die Gruppe direkt aufs Feld.
Dabei zeigt er Methoden, mit denen sich der „Lernort Acker“ für Bildungsangebote nutzen lässt
und wie nachhaltige Landwirtschaft anschaulich vermittelt werden kann.
Anschließend wird das Thema Ernährung in einer Kochwerkstatt praktisch aufgegriffen. Unter
Anleitung von Hauswirtschaftsmeisterin Irmgard Heilig setzen die Teilnehmenden pädagogische
Konzepte kulinarisch um. Sie lernen wie sich gemeinsames Kochen mit Gruppen als
Lernmethode einsetzen lässt und wie nachhaltige Ernährung buchstäblich
„schmackhaft“ vermittelt werden kann.
Flankiert wird der Praxisteil durch fachliche Impulse und Erfahrungsberichte. Bildungsreferent
Jochen Rominger von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb gibt Einblicke in
didaktische Ansätze der Bildung für nachhaltige Entwicklung und setzt Impulse zur
verantwortungsvollen Vermittlung komplexer Themen, unter anderem im Sinne der Frankfurter
Erklärung, die den Schutz vor Überwältigung betont.
Einen Einblick in die schulische Praxis liefert Michael Hägele, Fachreferent für Geographie am
Regierungspräsidium Tübingen. In seinem Erfahrungsbericht zeigt er auf, welche Potenziale
Bildung für nachhaltige Entwicklung im Unterricht bietet, aber auch welche Herausforderungen
im Alltag auftreten können.
Neben fachlichen Inhalten bietet die Fortbildung Raum für Austausch und Vernetzung. Die
Teilnehmenden erhalten Informationen zu Kooperationen, Fördermöglichkeiten und zum
Netzwerk der Biosphärenschulen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt. Eine Online-Anmeldung unter
www.biosphaerengebiet-alb.de/veranstaltungen ist bis Montag, 13. April 2026,
erforderlich.
Hintergrundinformationen:
Ziel der Veranstaltung ist es, pädagogischen Fachkräften konkrete Werkzeuge und
lösungsorientierte Ansätze an die Hand zu geben, mit denen sie Nachhaltigkeitsthemen direkt in
ihre Bildungsarbeit integrieren können.
Die Veranstaltung ist Teil des Jahresprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb.
Weitere Informationen: www.biosphaerengebiet-alb.de