Zu den Zielen der Treffen gehören Vernetzung und Austausch, gegenseitige Information und das gemeinsame Entwickeln von neuen Ideen. In diesem Jahr wurde ein Fokus auf das Thema Lichtverschmutzung, beziehungsweise insbesondere deren Vermeidung gelegt. Herr Dr. Matthias Engel vom Projekt Sternenpark Schwäbische Alb erläuterte in seinem Vortrag „Erhellendes zum Licht“, wie Lichtverschmutzung entsteht und warum diese nicht nur für die Umwelt, sondern auch für uns Menschen von großem Nachteil ist. In einem Workshop wurden Vorschläge und Möglichkeiten zur Anpassung bestehender Beleuchtungskonzepte gemacht. Vielfach können auch schon kleine Anpassungen eine große Änderung bewirken.
Zum Abschluss konnten die Teilnehmenden das Freilichtmuseum durch Themenführungen besser kennenlernen und auf diese Weise vieles über das Leben vergangener Generationen auf der Schwäbischen Alb erfahren.
Hintergrundinformationen:
Begeisterung für die Ziele des Schutzgebietes und eine tiefe Verbundenheit mit Land und Leuten der Region sind Grundvoraussetzung für eine Partnerschaft mit dem Biosphärengebiet. Nur wer die hohen Qualitätskriterien der Partner-Initiative mit Leidenschaft erfüllt, kann als Partner des Biosphärengebiets anerkannt werden und darf das Partnerlogo tragen. Partnerinnen und Partner machen eine zukunftsfähige Entwicklung des Biosphärengebiets möglich, denn sie folgen der Idee des nachhaltigen Wirtschaftens: rücksichtsvoll gegenüber Mensch und Natur, energie- und ressourcenschonend und vielfältig eingebunden in regionale Kreisläufe. Sie sind Botschafter des Biosphärengebiets und gleichzeitig Vorbilder für Gäste, Kunden und andere Unternehmen. Die Partnerinnen und Partner setzen sich für umweltverträgliches Handeln, Engagement im Naturschutz, regionale Wirtschaftskreisläufe, Servicequalität und Informationsvermittlung an Gäste ein. Die folgenden Branchen sind in der Partner-Initiative repräsentiert: Außerschulische Bildungspartner, Ferienunterkünfte, Hotellerie und Gastronomie, Informations- und Bildungsmobile, Informationszentren, Natur- und Landschaftsführer, Touristische Informationsstellen und verarbeitende Betriebe.