Online-Input: Nachhaltigkeitskriterien in Ausschreibungen für Verpflegungsleistungen

Wie können Kommunen bei der Beschaffung von Verpflegungsdienstleistungen erfolgreich Nachhaltigkeitskriterien verankern?

Am 7. Mai 2026 findet zu diesem Thema von 9:00-11:30 Uhr eine kostenlose Online-Veranstaltung statt. Sie richtet sich an Personen, die in Kommunen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb sowie den drei dazugehörigen Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Esslingen und Reutlingen für Ausschreibungen zur Gemeinschaftsverpflegung, beispielsweise in Kitas und Schulen, zuständig sind. Dazu gehören Mitarbeitende der kommunalen Verwaltung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik. 

André Siedenberg (Fachanwalt für Vergaberecht) wird in der Veranstaltung praxisnahe Informationen vermitteln, wie kommunale Einrichtungen in Vergabeverfahren für Verpflegungsdienstleistungen Kriterien der Nachhaltigkeit verankern können. Vor allem Bio steht im Fokus, aber auch auf den Aspekt der Regionalität wird eingegangen. Neben den juristischen Grundlagen und Werkzeugen werden von Andreas Greiner (ÖKONSULT GbR) auch konkrete Beispiele aus der kommunalen Praxis vorgestellt. Zudem erfahren die Teilnehmenden, wo sich interessierte Personen weiter informieren können und es bleibt genügend Zeit für individuelle Fragen.

 

Das UNESCO-ausgezeichnete Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist auch Bio-Musterregion und setzt sich für die Stärkung des Ökolandbaus ein. Auch öffentliche Einrichtungen können die Mahlzeit als Chance nutzen und durch die Nachfrage nach bio-regionalen Lebensmitteln die nachhaltige Wirtschaftsweise in der Region stärken. 

 

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis zum 23.04.2026 erforderlich an: biomusterregion@verein-biosphaerengebiet-alb.de

 

Weitere Informationen: https://biomusterregionen-bw.de/

 

 

Hintergrundinfos zum Thema „Bio“: 

Ökologische Landwirtschaft bedeutet besonders nachhaltiges Wirtschaften mit Respekt vor der Natur und arbeiten für die Natur. Konkret bedeutet dies:

  • Geschlossene Kreisläufe in den Betrieben: Ackerbau und Tierhaltung ergänzen sich
  • Vielfältige Fruchtfolgen halten den Boden gesund
  • Kein Einsatz von chemisch-synthetischen Dünge- und Pflanzenschutzmittel
  • Unkraut heißt im Bio-Betrieb „Beikraut“ und wird, wenn notwendig, mechanisch entfernt
  • Erhaltung und Steigerung der Bodenfruchtbarkeit
  • Förderung der Artenvielfalt
  • Artgerechte Fütterung und Haltung der Tiere
  • So wenig wie möglich Zusatzstoffe in verarbeiteten Lebensmitteln

 

Weitere Informationen zur Biomusterregion Biosphärengebiet Schwäbische Alb:

www.biomusterregionen-bw.de

www.biosphaerengebiet-alb.de