Wanderer gehen über eine gemauerte Brücke
Wandern Brücke © Marcel Schultheiss

Wanderwegeoptimierung auf der Schwäbischen Alb

Das Wanderwegenetz im Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist über Jahrzehnte vom Schwäbischen Albverein aufgebaut, ausgeschildert und unterhalten worden. In den letzten Jahren kamen durch die Ausweisung von Prädikatswanderwegen zahlreiche neue Touren und Wegführungen hinzu. Auf Grundlage eines gemeinsamen Wege- und Beschilderungskonzeptes des Schwäbischen Albvereins (SAV) und des Schwäbische Alb Tourismusverbandes (SAT) wurden Wegeführung und Beschilderung in vielen Bereichen auf der Schwäbischen Alb bereits optimiert und vereinheitlicht.

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Optimierung und Katasterplanung Wanderwegenetz Schwäbischer Albverein.

Im Zeichen der Zusammenarbeit zwischen dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb, dem Schwäbischen Albverein sowie den beteiligten Kommunen und den Landkreisen Esslingen und Reutlingen, soll das SAV-Grundwegenetz im und um das Biosphärengebiet vereinheitlicht und optimiert werden. Im Zuge des Projektes „Wanderwegeoptimierung“ wurde zunächst eine Bestandsaufnahme aller alten und in den letzten Jahren neu hinzugekommenen Wanderwege erstellt. Das ursprüngliche Wanderwegenetz des Schwäbischen Albvereins wurde in den letzten Jahren durch Prädikatswanderwege, wie die hochgehberge, die Grafensteige und weitere Einzelwege ergänzt. Im Projektverlauf werden gefährliche und unattraktive Wegepassagen gestrichen bzw. umgeleitet sowie parallel verlaufende Wege gebündelt. Dies soll eine langfristig stemmbare Finanzierung, Pflege und Unterhaltung des Wegenetzes garantieren. Die Überplanung des Wegenetzes findet auf Basis von forst- und naturschutzfachlichen Aspekten sowie den Vorgaben der Kernzonenverordnung statt. Alle Änderungsvorschläge wurden in drei Abstimmungsworkshops mit den Vertretern der Kommunen und des SAV abgestimmt.

In 2022 wird die Katasterplanungen abgeschlossen und die Beschilderungsumsetzung soll beginnen. Federführend in der Organisation und Umsetzung der Beschilderung sind die Verantwortlichen der Landkreise Esslingen und Reutlingen.

 

Beteiligte Firmen & Institutionen

Schwäbischer Albverein

 

Die betroffenen Kommunen im und angrenzend an das Biosphärengebiet

 

 

Untere Naturschutz- und Forstbehörden sowie Touristiker*innen der Landkreise Esslingen und Reutlingen

Höhere Naturschutzbehörden der Regierungspräsidien Tübingen und Stuttgart

Planungsbüro VIA

Projekteindrücke

Tanja Gems

Diplom-Geographin
Nachhaltiger Tourismus, Historisch kulturelles Erbe

Erreichbarkeit
ganztags:
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