Hier können Sie sich über Produkte informieren, die unsere Artenvielfalt im Biosphärengebiet unterstützen und die traditionelle Schäferei im Gebiet stärken.
Lassen Sie sich von der Vielfalt der Produkte inspirieren. Die Produzenten freuen sich über Ihren Einkauf.
Produkte vom Schaf
Locwool
Warme Wollprodukte aus süddeutscher Schafwolle: FLOMAX Naturmode und Engel Naturkleidung haben Produkte aus Merinolandschafwolle von locwool in ihre Kollektion aufgenommen.
Produktelisten
Hier finden Sie Produkte aus hochwertiger Schafwolle und Wurst- und Fleischprodukte aus Lamm- und Schaffleisch von Schäfereien und Unternehmen aus der Region.
Schafwollpellets
Regionale Kreisläufe für Restwollen, die nicht in eine textile Nutzung gehen: Schafwolle ist ein natürlicher Langzeitdünger. In Pelletform ist zudem die Dosierung leicht handhabbar.
Hier können Sie Schafwollpellets beziehen.
Rezeptekarten
Köstliche Gerichte aus regionalem Lammfleisch zubereiten! Hier finden Sie Ihr neues Lieblingsrezept.
Produktelisten
Bezugsadressen für Wollprodukte
Bezugsadressen für Lamm- und Schaffleisch
Locwool
Locwool ist die Vermarktungsgemeinschaft für süddeutsche Schafwolle und aktiv bei der Umsetzung neuer Projekte und der Gewinnung neuer Partnerunternehmen. Eine neue Zusammenarbeit hat sich über unsere Wolltagung „Volle Wolle“ im Biosphärenzentrum ergeben. Idee und Ziel war es, innerhalb von einem Jahr Garne in zwei Wollfeinheiten herzustellen, so dass sie auf Rund- und Flachstrickmaschinen verstrickbar sind. Wir freuen uns über dieses großartige Ergebnis: Bei Flomax Naturmode gibt es eine Damen- und Herrenkollektion sowie weitere Accessoires. Für Kinder gibt es bei Engel Naturkleidung Overall, Jacke, Hose und Weste jeweils in den Farben „Birke Melange“ und „Thymian Melange“.
Mehr über die Entstehung der Produkte und die gesamte Wertschöpfungskette: Locwool - Die süddeutsche Schafwolle – Aktuelles | Locwool - Die süddeutsche Schafwolle
Schafwollpellets
Warum Schafwollpellets?
Nachhaltig, regional und effizient!
Durch die Verarbeitung zu Pellets, wird Restwolle zu einem nachhaltigen und neuen Glied in der Wertschöpfungskette der Schafwollprodukte.
Schafwolle stellt einen natürlichen Dünger dar, der bei der Verrottung Stickstoff und Mineralstoffe freisetzt und das Pflanzenwachstum unterstützt. Gleichzeitig ist Schafwolle in der Lage Wasser aufzunehmen, zu speichern und wieder an die Pflanzen abzugeben. Ein weiterer Vorteil der langsamen Zersetzung ist die Langzeitwirkung der Pellets. Im Gegensatz zu herkömmlichem Dünger, haben Schafwollpellets eine Wirkungsdauer von ca. 6 Monaten.
- regional, nachhaltig und natürlich
- Nährstoffversorgung
- Langzeitdünger
Informationen zur Treibhausgas-Bilanzierung verschiedener Anwendungsfälle von Schafwolle finden Sie hier: THG-Kurzbilanzierung.
Aktion: Wir wollen's – Düngen mit Schafwollpellets
Städte und Gemeinden im Biosphärengebiet Schwäbische Alb und Kommunen in der Umgebung haben sich auf den Weg gemacht und testen diesen regional verfügbaren Dünger und verzichten auf den Testflächen auf energieintensiven, chemisch hergestellten Mineraldünger. Hierbei kommen die Schafwollpellets für unterschiedliche Zwecke zum Einsatz: als Düngung für Baumneupflanzungen, Neuanlagen von Staudenbeeten, Raseneinsaat, für die Düngung für Wechselbeetflora oder für Kübelbepflanzungen.
Beteiligte Kommunen und Akteure
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Stadt Münsingen |
Gemeinde Lenningen |
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Stadt Bad Urach |
Gemeinde Owen |
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Grüntrupp des Landkreises Esslingen |
Stadt Trochtelfingen |
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Frankenhofen |
Gemeinde Sonnenbühl |
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Stadt Pfullingen |
Gemeinde Eningen |
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Stadt Reutlingen |
BruderhausDiakonie Biolandgärtnerei Buttenhausen |
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Stadt Laichingen |
FLOMAX Naturmode |
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Stadt Kirchheim |
Volksbank Laichingen |
Schafschur
Im Winter sind die Schafe natürlich auf ihre Wolle angewiesen, sofern sie draußen unterwegs sind. Im Sommer allerdings, wäre es ihnen deutlich zu warm. Schafe müssen also zwangsläufig im späten Frühjahr geschoren werden, oder bereits im Herbst, falls sie über die Wintermonate im Stall sind.
Wollsortierung
Nach der Schur wird die Qualität der Wolle bewertet und was nicht der gewünschten Qualität für eine textile Weiterverarbeitung entspricht, wird zu Pellets verarbeitet und kann in Ihrem Garten sinnvoll verwendet werden!
Pellethersteller
Ein Pellethersteller hier im Biosphärengebiet ist das Pelletzentrum Alb in Römerstein-Böhringen. Hier wird regionale Wolle verarbeitet. Das heißt die Wolle wird von den Schäfereien angeliefert – im Pelletzentrum gesammelt – mit Abwärme eines nahen Biogasbetriebs hygienisiert – zu Pellets verarbeitet – abgefüllt und etikettiert. Ideengeber für die Pelletanlage waren die eigenen Schafe der Familie Bosch und der Wunsch die Wolle nicht entsorgen zu müssen, sondern sinnvoll in Wert zu setzen. Ein weiterer regionaler Pellethersteller ist Pelletsheep in Beuren.
Hier können Sie Schafwollpellets bestellen:
https://www.pelletzentrum-alb.de/
https://www.pelletsheep.de/
Hinweise zur sachgerechten Anwendung in der Landwirtschaft*
Sofern Ihre Beete schon angelegt, oder die Bäume gepflanzt sind, arbeiten Sie die angegebene Menge Pellets einfach ca. 5 cm tief in den Boden ein.
Bei Neupflanzungen geben Sie die Pellets mit in das Pflanzloch. Ganz wichtig, starkes Angießen nicht vergessen! Denn nur wenn die Pellets sich gut mit Wasser vollsaugen können, entfalten sie ihre Wirkung.
Wirtschaftsdünger (tierischer Herkunft)
Unter Verwendung von tierischen Nebenprodukten (Schafwolle)
Inhaltsstoffe
10 – 12 % Gesamtstickstoff (N) (organisch gebunden) |
0,15 – 0,17 % Phosphat (P2O5) | 4 – 6 % Kalium (K2O) |
1,8 – 2 % Schwefel (S) | 0,2 % Magnesium (MgO) |
ca. 85 % organische Substanz | pH-Wert ca. 8,8
Da es sich um ein Naturprodukt handelt, können die angegebenen Werte geringen Schwankungen unterliegen.
Ausgangsstoff 100 % Tierisches Nebenprodukt (Schafwolle, Material der Kategorie 3 nach EG VO 1069/2009)
Nach Abschnitt 3 der Düngemittelverordnung (DüMV) werden die Pellets als organischer NK-Dünger eingestuft. Phosphat und Kalium können zu 100 % angerechnet werden. Die Empfehlungen der amtlichen Beratung gehen vor. Auf weitere wasser- und düngerechtliche Regelungen wird verwiesen.
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Kultur |
Neupflanzung/Aussaat |
Nachdüngung |
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Starkzehrer (Tomaten, Gurken, Kohlarten) |
150 g/m2 |
100 g/m2 |
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Mittelzehrer (Karotten, Kopfsalat, Rettich) |
100 g/m2 |
60 g/m2 |
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Schwachzehrer (Erbsen, Radieschen, Bohnen) |
70 g/m2 |
40 g/m2 |
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Balkon- und Topfpflanzen |
20 g/Liter Erde |
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Stauden, Beeren, Obstbäume und Ziersträucher |
Im Frühjahr 60 g/m2 rund um die Pflanze einarbeiten |
Ein gehäufter Esslöffel entspricht ca. 20 g. Bei zusätzlichem Kompostdünger Düngermenge stark reduzieren!
Pellets trocken und verschlossen lagern.
Quellenangaben und weitere Informationen unter:
* die Informationen für diesen Abschnitt wurden uns freundlicherweise von der Rhön GmbH - Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement weitergegeben. Im Biosphärenreservat Rhön werden die RhönWollets hergestellt.
Ansprechpartnerinnen
Anna-Naemi Krauß
Nachhaltiges Regionalmanagement B.Sc.,
Erzieherin, Natur- und Wildnispädagogin
Naturschutzorientierte Regionalentwicklung und -vermarktung im Bereich Schäferei
Erreichbarkeit
- Mo
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- Mi
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- Fr
Lydia Steffan
Diplom-Agrarbiologin
Inwertsetzung von Schäfereiprodukten
Erreichbarkeit
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